einfach. produktiver. digital – mit Outlook, OneNote, Office 365 und SharePoint

KI in Microsoft Office 365 produktiv einsetzen – wo der Copilot Zeit spart und wo er Ihren Mitarbeitern Stolpersteine in den Weg legt

Holger Woeltje, Trainer für Office-Videokurse, im Anzug mit Krawatte.

Holger Wöltje

Experte für produktives digitales Arbeiten

Digitale Illustration mit KI-Kopf, Teams am Bildschirm und Symbolen fuer digitale Zusammenarbeit im Buero.
Digitale Zusammenarbeit in modernen Unternehmen: So nutzen Teams Microsoft 365, um Wissen zu buendeln und Projekte schneller voranzubringen.
Copilot für Microsoft 365: Segen oder Fluch?

Donnerstag, 14:30 Uhr. Ein Mitarbeiter lässt den Copilot in Excel die Quartalszahlen zusammenrechnen. Das Ergebnis sieht ordentlich aus. Er übergibt die Tabelle an seine Kollegin, die das Wochenmeeting vorbereitet. Sie übernimmt die Zahlen ungeprüft – warum sollte sie auch nicht. Im Meeting steht der Vertriebsleiter auf, präsentiert das Ergebnis. Was niemand merkt: Copilot hat SUMME statt TEILERGEBNIS verwendet – und beim späteren Filtern die ausgeblendeten Zeilen einfach mitgezählt.

Solche Fehler erkennt nur, wer Excel beherrscht. Microsoft bewirbt den Copilot trotzdem so, als würde er die Arbeit Ihrer Mitarbeiter komplett übernehmen. In manchen Office-Anwendungen funktioniert die KI tatsächlich beeindruckend gut. In anderen liefert sie unauffällige, aber teure Fehler. Genau diese Unterscheidung lernen Ihre Mitarbeiter in diesem Videokurs.

Sie sehen, wo der Copilot Ihre Produktivität wirklich verbessert – und wo er Ihren Mitarbeitern Stolpersteine in den Weg legt. Von zeitsparenden Funktionen in OneNote, Word und Teams bis hin zu den alarmierenden Schwächen in Excel: Dieser Kurs gibt Ihren Mitarbeitern einen realistischen, praxisorientierten Blick auf die Chancen und Grenzen der KI in Microsoft Office.

Konkret lernen Ihre Mitarbeiter, wie sie den Copilot effektiv für Textzusammenfassungen, Besprechungsprotokolle und das blitzschnelle Erstellen von Folge-Aufgaben in OneNote und Teams einsetzen. Wie sie in Word Texte umformatieren, aus Stichpunkten ausformulieren lassen, Überschriften per Klick ergänzen und Inhalte als ansprechende Tabellen aufbereiten. Und wo sie in Excel besser auf den Copilot verzichten – und warum.

Office-Experte Holger Wöltje führt Ihre Mitarbeiter durch den Kurs. Er zeigt Best Practices für die schnelle Besprechungsnachbereitung mit KI, wie Ihre Mitarbeiter typische Klippen erkennen und beheben – und wie sie den Copilot gezielt dort einsetzen, wo er echten Mehrwert bietet.

Transkript zum Video anzeigen

Vollständiges Transkript zum Einleitungsvideo „Copilot für Microsoft 365 – Überblick“.

Copilot für Microsoft 365? Die Künstliche Intelligenz für Microsoft Office. Wie Sie mit KI-Unterstützung Ihre E-Mails, Dokumente und Notizen schneller und einfacher bearbeiten – nachdem Sie sich erst mal an die Besonderheiten des Ganzen gewöhnt haben –, das zeige ich Ihnen in diesem Videokurs. Herzlich willkommen, mein Name ist Holger Wöltje.

Seit über 20 Jahren unterstütze ich Menschen dabei, produktiver mit Microsoft Office zu arbeiten. Der Copilot bringt generative KI, die Sie wahrscheinlich mit ChatGPT schon mal irgendwo ausprobiert oder zumindest darüber gehört oder gelesen haben, jetzt auch in Microsoft Office. In diesem Kurs zeige ich Ihnen, wie das Ganze funktioniert und was Sie bei der Anwendung in der Praxis beachten müssen. Wie ist das in die einzelnen Anwendungen integriert? Was kann der Copilot? Was kann er nicht und wo finden Sie ihn?

Das ist, wie so üblich bei Microsoft, nicht ganz so einfach, weil verschiedene Anwendungen ganz ähnlich heißen. Da gibt es zum Beispiel einen „Copilot“, der kommt mit der Bing-Suche, dem Edge-Browser oder Windows mit. Es gibt den „Copilot Pro“, den Sie als Privatnutzer als kostenpflichtiges Abo buchen können, und es gibt den „Copilot für Microsoft 365″, um den es hier in diesem Kurs geht.

Das ist die Version, die Ihre Firma kostenpflichtig als Zusatzabo zu Office 365 dazubucht. Der „Copilot für Microsoft 365″, den Microsoft selber dann aber oft auch einfach nur „Copilot“ nennt, um nicht immer den langen Namenszusatz zu wiederholen, der sich aber von dem „Copilot“, der gratis mit Windows dazukommt, gravierend unterscheidet. Denn der kann ein bisschen mehr, ist super integriert in die ganzen Office-Anwendungen und hat auch Zugriff auf Ihre Unternehmensdaten. Das gucken wir uns in Ruhe an.

Der „Copilot Pro“ für Privatkunden funktioniert übrigens ähnlich, hat ähnliche Fähigkeiten und natürlich keinen Zugriff auf Ihre Firmendaten. Jetzt finden Sie an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, diesen Copilot aufzurufen. Zum Beispiel in den Web-Apps, also Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote for the Web. Und zum Glück auch in den Desktop-Apps von Office 365, also der lokal auf Ihrem PC installierten Programmversion. Outlook 365 hat zum Beispiel eine Schaltfläche zum Zusammenfassen für Ihre E-Mails.

Und Word hat hier direkt im Dokument dieses kleine, süße Copilot-Symbol. Wenn Sie den Copilot von hier aufrufen, kann er Änderungen am Dokument vornehmen und direkt mit dem von Ihnen gerade markierten Text arbeiten. Wenn Sie also mit drei Mal Klicken einen Absatz markiert haben, können Sie den hier direkt umschreiben. Gleichzeitig haben Sie aber auch noch eine Copilot-Schaltfläche hier in Word, die ihn dann in der Seitenleiste rechts neben dem Dokument aufruft. Da können Sie allgemeine Fragen stellen, die Sie beim Schreiben Ihres Dokuments als Hintergrundinfo brauchen, und auch Fragen zum Inhalt der Datei stellen.

Er kann von da aber die Dokumentinhalte nicht bearbeiten. Das gucken wir uns alles gleich nochmal in Ruhe, anwendungsspezifisch im Detail an, mit ein paar Beispielen, was Sie damit Schönes machen können. Nur, dass Sie jetzt erst mal wissen: Der Copilot begegnet Ihnen an mehreren Stellen, und je nachdem, wo Sie ihn wie aufrufen, hat er andere Fähigkeiten – oder Sie haben sogar einen anderen Copiloten vor sich.

Im Edge-Browser in der Seitenleiste haben Sie zum Beispiel die allgemeine Internet-Suche. Können mit dem Copilot Bilder generieren, die Sie vielleicht einfach für eine Pressemeldung oder einen Firmen-Newsletter benutzen möchten. Und Sie können auch mit dem Copilot sprechen, statt zu tippen, Ihr Mikrofon benutzen und Bilder hochladen zum Analysieren. Wenn Sie jetzt hier oben diesen kleinen Umschalter betätigen von Web zu Arbeit, dann haben Sie plötzlich nicht mehr den Copilot, sondern den Copilot für Microsoft 365, der auf Ihre Unternehmensdaten zugreifen kann, auf Ihre E-Mails, Ihren Kalender, Unterhaltungen aus Teams und alle für Sie auf SharePoint freigegebenen Dateien.

Natürlich nicht auf andere Unternehmensdaten, auf die Sie selber keinen Zugriff haben. Dafür fehlen diesem Copilot für Microsoft 365 zumindest derzeit hier unten jetzt die Funktionen aus dem Copilot, die wir uns wie die Eingabe von Mikrofon im Browser oder Bilder und Screenshots hinzufügen. Wir schauen auch das nachher nochmal genauer an. Wir sind jetzt gerade noch beim Überblick, wo der Copilot Ihnen überall begegnet und wie Sie ihn aufrufen. Wenn Sie irgendwo Text im Browser markieren, kriegen Sie so ein kleines Copilot-Symbol und können direkt von dort mit dem markierten Text arbeiten, ihn zum Beispiel zusammenfassen lassen. Oder, wenn Sie in Systemen wie einem Contact-Management-System arbeiten, wo Sie im Browser das System aufrufen, direkt den Text editieren.

Sie können den Copilot also auch in fremden Anwendungen einsetzen, die nicht von Microsoft sind, wenn Sie die über eine Web-Oberfläche im Browser bedienen können. Weil Sie ihn da ja integriert haben. Das war jetzt der Edge-Webbrowser von Microsoft, seit Ende 2023 übrigens mein Lieblings-Webbrowser. Wie in Outlook und Word haben Sie jetzt auch in der Desktop-App, also der auf Ihrem PC installierten lokalen Version von OneNote, auch den Copilot für Microsoft 365. In OneNote rufen Sie zum Beispiel mit Rechtsklick im Kontextmenü direkt den Copilot auf. Und so zieht sich das durch alle Office-Anwendungen.

Wir gucken uns in den nächsten Videos detaillierter an, welche Möglichkeiten der Copilot Ihnen in welcher Anwendung bietet, welchen dieser Copiloten Sie wofür brauchen und was schöne, typische Anwendungsfälle sind. Wie er Sie bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen kann. Ich zeige Ihnen auch ein paar Beispiele, worauf Sie aufpassen müssen. Diese KI-Funktionen ermöglichen Ihnen ein neues Arbeiten. Das wird uns ja immer als die Zukunft und Superklasse verkauft, und ich bin auch überzeugt, dass der Copilot Ihre Arbeit wirklich verändern und vereinfachen kann.

Das ist nur nicht so, dass mit einem Fingerschnipps plötzlich alles schneller, einfacher und halb so stressig wie gestern ist. Leider ganz im Gegenteil. Und das verschweigt Ihnen das Microsoft-Marketing, während die – und manche Blogger, die dann einfach ganz schnell mal einen Beitrag dazu erstellen, was Microsoft im Marketing so schreibt, ohne die Praxis zu beachten – während die bei Ihnen vielleicht den Eindruck erwecken, Sie könnten damit jetzt ruckzuck prima Ergebnisse erstellen zu Themen, die für Sie völlig neu sind und von denen Sie keine Ahnung haben.

Dabei verschweigen die Ihnen, dass vieles von dem, was die da versprechen, a) teilweise technisch noch nicht funktioniert. Und b) ein relativ großer Teil der Dinge, die schon funktionieren, in der Praxis so nicht direkt brauchbar sind, wie sie vom Copilot geliefert werden. Das führt natürlich dann zu hoher Frustration. Wo Sie vielleicht an sich selber zweifeln oder wo Sie denken: „Ja, was will denn meine IT-Abteilung bzw. meine Firma jetzt von mir? Wenn sie uns das so vorsetzen, was soll das?“ In den letzten Monaten habe ich schon viele Menschen gesehen, die genervt wieder aufgeben und den Copilot dann nur links liegen lassen. Und das ist einfach schade. Denn der Copilot bietet Ihnen wirklich die Chance für eine neue Arbeitsweise. Er erzeugt normalerweise völlig rechtschreib- und grammatikfehlerfreie Texte, die auf den ersten Blick auch richtig gut aussehen und geschwollen klingen, die manchmal auch richtig klasse sind.

Ich sage es Ihnen nur gleich vorab und ganz deutlich: Das Problem ist, dass diese generierten Texte teilweise unvollständig sind und wichtige Sachen nicht enthalten. Dafür aber Falschaussagen, die einfach nur nicht stimmen oder sogar das totale Gegenteil von der richtigen Aussage sind. Von den Sachen, die Ihnen wichtig sind und die für Ihre Kunden wichtig sind. Oder da sind völlig unnütze Seitenthemen drin. Der Copilot produziert manchmal einfach nur Schrott, der sich aber liest, als wäre er wahr und gut.

Vor allem manchmal ganz fiesen Schrott, und sei es nur eine Zeile in drei Seiten gutem Text versteckt. Nicht immer, aber leider immer wieder. Und das ist gerade dann besonders gefährlich, wenn Sie sich auf irgendwas verlassen. Was zehnmal top funktioniert hat, die nächsten ein bis neun Mal zwar auch noch gut geht, aber jetzt jedes elfte bis zwanzigste Mal falsch oder unvollständig ist, sodass es gravierende Auswirkungen hat auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden, auf Ihre Betriebssicherheit oder auf Ihr Ergebnis oder eine Dokumentationspflicht. Wir gucken uns das im Verlauf der nächsten Videos genauer an. Und das war jetzt die schlechte Nachricht. Ich sage es Ihnen gleich vorneweg noch mal ganz deutlich: Wenn Sie mit dem Copilot arbeiten, dann ist das am Anfang erst mal noch mehr Arbeit. Und Sie müssen erst recht wissen, wie die Software funktioniert, in der Ihnen Arbeitsschritte abnehmen soll.

Sonst setzt er Ihnen den größten Unsinn vor, der manchmal erst später als fehlerhaft auffällt. Die gute Nachricht, die ich für Sie habe, ist: Wenn Sie die Software, mit der Sie arbeiten, kennen und wissen, worauf Sie in der Praxis aufpassen müssen, dann braucht es am Anfang zwar noch ein bisschen Zeit, sich mit dem Copilot einzuarbeiten. Aber danach kann er Ihnen helfen, die ätzenden, langweiligen, blöden, aufwändigen Schritte auf dem Weg zum Ergebnis künftig viel schneller und einfacher zu erledigen.

Was Ihre Mitarbeiter im Kurs lernen

  1. Copilot in Office 365: Überblick & Anwendungsmöglichkeiten
    • Überblick: Die verschiedenen Varianten und Lizenzmodelle
    • Wie Sie den Copilot in den verschiedenen Office-365-Anwendungen aufrufen
    • Vorsicht Falle: Stärken und Schwächen der KI im Arbeitsalltag
  2. Mit Copilot in OneNote Besprechungen effektiv protokollieren und Folge-Aufgaben blitzschnell extrahieren
    • Zusammenfassungen und Folge-Aufgaben mit Copilot erstellen lassen
    • Warum Sie das Ergebnis IMMER prüfen müssen: wo welche Fehler passieren
    • Praktische Tipps, Überprüfung & Korrektur, Copilot in der Seitenleiste
  3. Teams-Meetings transkribieren und Copilot während der Besprechung nutzen
    • Transkription in Microsoft Teams (mit Zustimmung der Teilnehmer)
    • Transkription ohne Video-Aufzeichnung (bei Bedarf auch beides möglich)
    • So nutzen Sie den Copilot effektiv während der Besprechung
  4. Vom Transkript zum fertigen Protokoll: Best Practices für die effektive Nachbearbeitung
    • Transkript in Microsoft Teams später aufrufen und Copilot zum Inhalt befragen
    • Als Text zu OneNote kopieren, exportieren als Word-Dokument oder Untertiteldatei
    • Achtung: NICHT auf die Zusammenfassung vertrauen, wenn Sie selber nicht dabei waren – Best Practices für die schnelle Nachbearbeitung
  5. Copilot in Excel: Nur für Profis, noch zu viele Fehler
    • Mehrere Fehler bei simplen Aufgaben – und warum Sie Copilot ohne gute Excel-Kenntnisse nicht nutzen sollten
    • Vorsicht Falle: Folgefehler bei Summen – nutzen Sie TEILERGEBNIS
    • Wie Sie ohne Copilot schneller sind
  6. Copilot in Word: Texte deutlich schneller und effektiver bearbeiten
    • Konvertierungs- und Rechtschreibfehler korrigieren, Texte umschreiben lassen
    • Texte als Tabelle oder Aufzählung vereinfachen – auch direkt beim Einfügen
    • Blitzschnell Text aus Stichpunkten ausformulieren, Überschriften ergänzen und umformatieren

Für wen dieser Kurs gemacht ist

Sie haben Microsoft 365 in Ihrem Unternehmen eingeführt. Ihre Mitarbeiter haben Copilot-Lizenzen oder bekommen sie demnächst. Und Sie wollen verhindern, dass Copilot Zeit kostet, statt sie zu sparen – weil Mitarbeiter zwar den Knopf drücken, aber nicht erkennen, wann das Ergebnis stimmt und wann nicht.

Dann ist dieser Kurs die richtige Wahl. Er richtet sich an Mitarbeiter mit normalen Office-Kenntnissen, die den Copilot souverän in ihren Arbeitsalltag integrieren wollen – ohne Marketing-Versprechen, dafür mit echten Beispielen aus 25 Jahren Seminarpraxis. Ihre Mitarbeiter brauchen kein KI-Vorwissen. Was sie mitbringen sollten: Lust, in 70 bis 80 Minuten Videolaufzeit eine Menge handfeste Praxis-Tipps mitzunehmen.

Ihr Referent

Holger Wöltje testet Microsoft 365 und den Copilot seit der ersten Beta in seinen Beratungsmandaten. In diesem Kurs gibt er weiter, was sich aus diesen Tests und aus der Arbeit mit seinen Kunden bewährt hat – und welche KI-Funktionen Sie und Ihre Mitarbeiter im Büroalltag besser links liegen lassen. Mehr über Holger Wöltje erfahren →

Brauchen meine Mitarbeiter Vorkenntnisse für den Copilot-Kurs?

Warum raten Sie vom Copilot in Excel ab?

Wir raten nicht grundsätzlich ab – aber wir sind ehrlich: Copilot macht in Excel auch bei einfachen Aufgaben immer wieder Fehler, die ein Einsteiger nicht erkennt. Er findet die falschen Spalten. Er nutzt SUMME, wo TEILERGEBNIS richtig wäre, und addiert ausgeblendete Zeilen einfach mit. In manchen Auswertungen stimmt das Ergebnis trotzdem zufällig – in anderen entstehen daraus teure Fehlentscheidungen.

Daraus ergibt sich eine einfache Konsequenz: Sie brauchen solide Excel-Kenntnisse, damit Sie überhaupt erkennen können, ob der Copilot richtig arbeitet. Und wenn Ihre Mitarbeiter Excel so gut beherrschen, dass sie die Copilot-Ergebnisse souverän prüfen können, sind sie ohne Copilot fast immer schneller. Anders gesagt: Wer Excel richtig kann, macht es lieber selbst. Wer Excel nicht gut genug kann, um den Copilot zu kontrollieren, sollte erst einmal lernen, wie Excel funktioniert – sonst holt er sich den Zauberlehrling ins Haus.

Macht der Copilot unsere Office-Schulungen überflüssig?

Im Gegenteil. Es gibt zwei Gründe, warum solide Office-Kenntnisse heute wichtiger sind als je zuvor.

Erstens: Sie brauchen Office-Wissen, um Copilot-Ergebnisse zu prüfen. Wer Excel nicht versteht, erkennt nicht, wenn Copilot eine fehlerhafte Auswertung liefert. Wer nicht weiß, wie eine PowerPoint-Folie sauber aufgebaut ist – mit Designvorlage und Masterfolie – kann nicht beurteilen, ob die KI das richtig umgesetzt hat. Wer nicht weiß, dass Word für Inhaltsverzeichnisse und Querverweise auf Formatvorlagen angewiesen ist, baut das Dokument falsch auf und stellt die Prompts falsch.

Zweitens: Mit Office-Wissen sind Sie an vielen Stellen schneller als der Copilot – mit Tastenkombinationen, mit dem Wissen, wo welche Funktion liegt, mit eingespielten Abläufen. Schneller, als einen Prompt zu formulieren, auf das Ergebnis zu warten, es zu prüfen und es noch umzusetzen. Richtig stark wird der Copilot erst, wenn Ihre Mitarbeiter wissen, wo sie ihn sinnvoll einsetzen – und wo sie selbst weiterhin schneller sind. Genau diese Kombination zeigt der Kurs.

Welche Copilot-Lizenz brauchen meine Mitarbeiter für den Kurs?

Der Kurs bezieht sich auf den kostenpflichtigen Copilot für Microsoft 365 (derzeit ca. 30 € pro Nutzer und Monat). Diese Variante ist tief in die Desktop- und Web-Apps integriert und hat Zugriff auf Ihre Unternehmensdaten in OneNote, Teams, SharePoint und Co. Die kostenfreie Variante „Copilot Chat“ hat einen anderen Funktionsumfang und wird in einem separaten Kurs behandelt.

Wie aktuell sind die Inhalte – Microsoft ändert den Copilot doch ständig?

Stimmt – und genau deshalb halten wir die Kurse aktuell. Wir prüfen die Inhalte regelmäßig und passen Kursteile an, wenn Microsoft Funktionen verschiebt oder ergänzt. Im Fokus stehen die Arbeitsmethoden und Denkweisen, mit denen Ihre Mitarbeiter Copilot-Ergebnisse souverän einordnen – diese bleiben stabil, auch wenn Microsoft an der Oberfläche Knöpfe verschiebt.

Können wir den Kurs in unser eigenes LMS integrieren?

Ja. Sie erhalten die Videokurse SCORM- und xAPI-fähig für Ihr eigenes Learning-Management-System. Alternativ stellen wir Ihnen unsere Plattform zur Verfügung – auf Wunsch mit einem eigenen Klon für Ihr Unternehmen. Welche Variante zu Ihnen passt, klären wir kurz im Gespräch.

Sehen Sie sich den Kurs in Ruhe an, bevor Sie entscheiden

Bevor Ihr Unternehmen Mitarbeiter-Lizenzen bucht, sollten Sie und Ihre Kollegen aus HR, IT oder Geschäftsführung sich den Kurs in Ruhe ansehen. Fordern Sie einen kostenfreien Demo-Zugang an – Sie erhalten den vollständigen Copilot-Kurs zur Ansicht, ohne Verpflichtung, ohne Kreditkarte. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit Ihrem Zugang und beantworten gleichzeitig Ihre offenen Fragen zur LMS-Integration und zum passenden Lizenzmodell für Ihre Mitarbeiter-Zahl.

P.S.: Microsoft hat Hunderte Millionen in die Copilot-Werbung gesteckt. Das Bild von der KI, die alles selbst erledigt, ist in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter angekommen. Nur stimmt es eben nicht überall. Wer den Copilot blind einsetzt, produziert in Excel und Co. Fehler, die niemand mehr findet – die aber im nächsten Quartalsmeeting auf dem Tisch landen. Dieser Kurs zeigt Ihren Mitarbeitern, wo sie der KI vertrauen können und wo sie genauer hinsehen müssen. Das ist der Unterschied zwischen „Copilot eingeführt“ und „Copilot produktiv im Einsatz“.

P.P.S.: Goethes Zauberlehrling kommt einem in den Sinn, wenn man heute Mitarbeiter mit dem Copilot in Excel hantieren sieht: „Die Geister, die ich rief, die werd‘ ich nun nicht los.“ Genau diesen Moment nehmen wir Ihren Mitarbeitern ab.

Holger Wöltje, der Experte für Zeitmanagement mit Outlook, OneNote, Teams und SharePoint, zeigt Ihren Mitarbeitern verständlich und einfach, wie sie sich papierlos digital organisieren, strukturiert Dateien teilen und ihre E-Mails in den Griff bekommen.

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